SFP17: Kurt Vonnegut Jr. und die Science Fiction

von Stefan T. Pinternagel

Kurt Vonnegut Jr. gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, als Zivilisationspessimist, als Satiriker – von heiterer Ironie und beklemmender Brutalität – und auch als Autor satirischer Science-Fiction-Romane, was er jedoch selbst abstritt: Seine Romane seien selbst für SF viel zu fremdartig.

Stefan T. Pinternagel beleuchtet diesen Aspekt genauer, gibt eine ausführliche Übersicht über Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Autors, der in Deutschland nahezu in Vergessenheit geraten ist. Ergänzt wird der reich illustrierte Band durch einen nostalgischen Bericht von einer Vonnegut-Lesung sowie eine Vorstellung der Texte und Bücher aus Vonneguts Nachlass, beigesteuert von Christian Hoffmann.

Abgerundet wird der Band durch ein Vorwort von Hardy Kettlitz und eine deutsche Bibliographie von Joachim Körber.


»Warum (Vonnegut) trotz seiner Millionenauflagen weltweit, trotz seines Ruhms in den USA und trotz seiner eng mit Deutschland verflochtenen Biografie hierzulande nicht bekannter ist, zählt zu den Rätseln der Literaturgeschichte.«
– Denis Scheck


Inhalt:
– Vorwort [von Hardy Kettlitz]
– Das Chrono-Synklastische Infundibulum oder: Warum Vonnegut?
– Die Definition des Undefinierbaren
– Die frühen Jahre (1922–1950)
– Vom Wagnis, Autor zu sein (1951–1962)
– Kilgore Trout (1963–1968)
– Alles war schön, und nichts tat weh (1969–1971)
– Between Time and Breakfast (1972–1973)
– Inzest, Enkel und ein Buch für Kinder (1974–1982)
– Waffenwahn und Dystopie (1982–1985)
– Bewegte Jahre (1986–1991)
– Ein Zeitbeben nach Jahren der Stille (1992–2005)
– Kurt Vonnegut im Münchner Schlachthof [von Christian Hoffmann]
– Geschichten aus dem Nachlass [von Christian Hoffmann]
– Deutsche Bibliographie [von Joachim Körber]

Leseprobe

Erweiterte Neuausgabe

Klappenbroschur | 200 Seiten | 14,90 €
ISBN 978-3-948616-38-0

E-Book | ca. 200 Seiten | 7,99 €
ISBN 978-3-948616-39-7

Dieses Buch ist am am 21. Mai 2020 erschienen.

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Stefan T. Pinternagel (1965–2009) lebte zunächst in Straubing, später in Lagerlechfeld, Augsburg und dann in Zürich. 1999 wurde sein Roman Totentanz für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Pinternagel starb nach schwerer Krankheit im Oktober 2009 in Augsburg.