Horst Illmer

Horst Illmer wurde 1958 in Würzburg geboren. Zur Science Fiction kam er über die PERRY RHODAN-Serie. Als 1980 das Fanzine COSMONAUT aus der Wiege gehoben wurde, war er mit dabei und seither hat ihn das Schreiben nicht mehr losgelassen. Nach Zwischenspielen bei der Science Fiction Times, bei Science Fiction Media und Sternenfeuer gehört er von Beginn an zum Redaktionsteam von phantastisch! das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror . Einzelne Arbeiten erschienen zudem in den Magazinen NOVA, CAMP,, EXODUS und in Marginalien…, der »Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie« der Pirckheimer Gesellschaft.

1998 erfolgte die Veröffentlichung der Bibliographie Science Fiction & Fantasy. Buch-Erstausgaben 1945–1995 (Harrassowitz Verlag). Seit 1999 erscheint regelmäßig der TEMPORAMORES-Newsletter für »Nachrichten aus der Zukunft« ( www.temporamores.de). Im Jahr 2014 erschien seine Übersetzung des Romans Verlorene Paradiese von Ursula K. Le Guin (Atlantis; Neuauflage bei Carcosa in Vorbereitung), der 2015 mit zwei Kurd Laßwitz Preisen (»Bester ausländischer SF-Roman« und »Beste Übersetzung«) ausgezeichnet wurde. 

Zuletzt schrieb er die Nachworte zur H. G. Wells-Edition der Edition Phantasia und übersetzte gemeinsam mit seiner Ehefrau Matita Illmer für den Memoranda Verlag Teile des dreibändigen Weltenschöpfer-Projekts von Charles Platt. Für die seit 2021 im Hirnkost Verlag erscheinende Reihe »Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction« schrieb er Vorworte zu den Werken von Albert Daiber und Paul Gurk.

Mit inzwischen über eintausend Buchbesprechungen (viele davon online unter www.comicdealer.de einzusehen) zeigt er sein bis heute ungebrochenes Interesse an der phantastischen Literatur aller Zeiten, Sprachen und Formen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Geus arbeitet er seit über zwanzig Jahren an der bibliografischen und lexikalischen Erfassung der Science Fiction vor 1945. 

Horst Illmer bei MEMORANDA:
Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945