
Der britische Science-Fiction-Autor Ian Watson wurde 1943 in Saint Albans im Süden von England geboren und schloss sein Studium der Englischen Literatur in Oxford 1965 mit dem Master of Arts ab. Er war Dozent in Daressalam und Tokio und kehrte 1970 nach England zurück. Nach der Veröffentlichung seiner ersten zwei preisgekrönten Science-Fiction-Romane Das Babel-Syndrom (1973) und Der programmierte Wal (1975) machte er sich als Schriftsteller selbstständig. Mit weiteren Werken wie Die Fliegen der Erinnerung (1990) und dem Mana-Zyklus (1993-94) drang er immer tiefer in die Themen Bewusstsein, Wahrnehmung, Sprache und Mythologie ein und griff insbesondere Motive aus dem Surrealismus auf. Mit dem Regisseur Stanley Kubrick arbeitete er an einem Drehbuch, das später von Steven Spielberg als A.I. – Künstliche Intelligenz (2001) verfilmt wurde. Ian Watson starb 2026 in Gijón in Nordspanien.
Ian Watson bei Memoranda:
Mythen, Monster und Manien (herausgegeben von Bernhard Kempen)
Ian Watson bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Watson_(Autor)