{"id":1055,"date":"2021-02-20T20:07:09","date_gmt":"2021-02-20T18:07:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.memoranda.eu\/?page_id=1055"},"modified":"2021-08-30T19:38:46","modified_gmt":"2021-08-30T17:38:46","slug":"rote-blaupausen-eine-kurze-geschichte-der-sozialistischen-utopien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.memoranda.eu\/?page_id=1055","title":{"rendered":"Rote Blaupausen \u2013 Eine kurze Geschichte der sozialistischen Utopien"},"content":{"rendered":"<h5><strong>von Wolfgang Both<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/www.memoranda.eu\/?page_id=1311\">\u00fcber den Autor<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.memoranda.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/RoteBlaupausen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1057\" src=\"https:\/\/www.memoranda.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/RoteBlaupausen-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.memoranda.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/RoteBlaupausen-193x300.jpg 193w, https:\/\/www.memoranda.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/RoteBlaupausen.jpg 644w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a>Vor \u00fcber 130 Jahren erschien der Roman <em>Ein R\u00fcckblick aus dem Jahr 2000 auf 1887<\/em> von Edward Bellamy, ein Werk, das die soziale Frage aus Sicht des revolution\u00e4ren Proletariats in der Industriegesellschaft aufgriff. Neben diesem Werk werden Romane aus Deutschland, \u00d6sterreich, Frankreich, Russland und England vorgestellt. Heute noch relevante Fragen wie die nach der gerechten Verteilung des sozialen Reichtums, dem Zugang zu Bildung f\u00fcr alle, den Rechten der Frauen, der Rolle von Wissenschaft und Technik in unserer Gesellschaft oder der Energieversorgung werden in diesen Vorschl\u00e4gen f\u00fcr eine bessere Welt beleuchtet. Portraits der Verfasser erg\u00e4nzen die Zusammenstellung.<\/p>\n<p>Sowohl die sozialistische als auch die b\u00fcrgerliche Literatur\u00adkritik haben diese Spielart der Utopien bisher immer ignoriert, ja abgelehnt. Die Sozialisten selbst verh\u00e4ngten ein \u00bbBilderverbot\u00ab \u00fcber den zuk\u00fcnftigen sozialistischen Staat. Doch die utopischen Werke durchbrechen dieses Verbot, \u00adregen auch heute zur Diskussion an und liefern \u00adBlaupausen f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00bb<em>Rote Blaupausen<\/em> wendet sich nicht nur an den Utopieforscher, sondern an alle, die sich f\u00fcr Ver\u00e4nderungen einsetzen. Das Buch belegt die Aktualit\u00e4t der sozialistischen Utopie und regt zur Diskussion an. Wenn wir heute neue Utopien und Visionen ben\u00f6tigen, dann kann dieses Werk als eine Quelle und als ein Bezugspunkt dienen. Die sozialistischen Utopien haben ihre Brisanz im Positiven wie im Negativen nicht verloren.\u00ab<br \/>\n\u2014 Karlheinz Steinm\u00fcller<\/p>\n<p>\u00bbEin empfehlenswerter Wegweiser zu alten und neuen Utopien.\u00ab<br \/>\n\u2014 Dirk J\u00fcrgensen<\/p>\n<p>\u00bbSeitdem sind viele Utopien verfasst worden, und auch die Literaturwissenschaft hat sich diesen Staatsromanen zugewandt. Aber eine Betrachtung der sozialistischen Gesellschaftsentw\u00fcrfe und ihrer Verkn\u00fcpfungen mit dem Industriezeitalter fehlte bisher. Wolfgang Both schlie\u00dft mit seiner kurzen Geschichte der sozialistischen Utopien <em>Rote Blaupausen<\/em> diese L\u00fccke.\u00ab<br \/>\n\u2014 phantasik-news.de<\/p>\n<p>\u00bbVerdienstvoll ist, dass nicht nur die bekannten Utopien und Dystopien (Bellamy, Hertzka, London, \u2026) betrachtet werden, sondern auch unbekannte Romane (Giesecke, Bolle, Doberer, Neupauer, &#8230;).\u00ab<br \/>\n\u2014 Quarber Merkur<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Inhalt:<\/strong><\/p>\n<p>&#8211; Interessieren Sie sich f\u00fcr Utopien?<br \/>\n&#8211; Die sozialen Utopien\u00a0\u2013 Kritik der Gegenwart oder Blick in die Zukunft?<br \/>\n&#8211; Die industrielle Revolution und die proletarische Revolution<br \/>\n&#8211; Die sozialistische Gesellschaft im Spiegel der sozialen Utopien<br \/>\n&#8211; Revolution oder Tod<br \/>\n&#8211; Die Diktatur des Proletariats<br \/>\n&#8211; Expropriiert die Expropriateure!<br \/>\n&#8211; Die Kulturrevolution<br \/>\n&#8211; Wir brechen das Bildungsprivileg!<br \/>\n&#8211; Kampfgef\u00e4hrtin und Geliebte\u00a0\u2013 die Frau in den sozialistischen Utopien<br \/>\n&#8211; Wissenschaft, Technik und Automation sichern die proletarische Revolution<br \/>\n&#8211; Recht und Moral<br \/>\n&#8211; Religion ist das Opium des Volkes<br \/>\n&#8211; Proletarier aller L\u00e4nder, vereinigt euch!<br \/>\n&#8211; Krieg dem Kriege!<br \/>\n&#8211; Individuum und Gesellschaft, Partei und Kollektiv<br \/>\n&#8211; Der neue Mensch<br \/>\n&#8211; Wann beginnt die sozialistische Zukunft? Prognosen von Edward Bellamy bis Mack\u00a0Reynolds<br \/>\n&#8211; Das sozialistische Bilderverbot und die Ablehnung der Utopie<br \/>\n&#8211; Ist die Utopie tot?<br \/>\n&#8211; Unbekannte Biografien<br \/>\n&#8211; Literaturverzeichnis<\/p>\n<p>ANH\u00c4NGE<br \/>\n&#8211; Robert Havemann: <em>Morgen<\/em> (1980)<br \/>\n&#8211; Edith\u00a0\u2013 oder die m\u00f6rderische Frage, wer bei wem abschrieb<br \/>\n&#8211; Stichwortverzeichnis<br \/>\n&#8211; Personenverzeichnis<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.memoranda.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Both_Rote-Blaupausen_Leseprobe.pdf\">Leseprobe<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Erweiterte Neuausgabe<\/p>\n<p>Klappenbroschur | 305 Seiten | \u20ac 18,90<br \/>\nISBN 978-3-948616-50-2<\/p>\n<p><em>E-Book | ca. 305 Seiten<br \/>\nISBN 978-3-948616-51-9<\/em><\/p>\n<p><strong>Dieses Buch ist am 17. M\u00e4rz 2021 erschienen.<\/strong><\/p>\n<h5><strong><a href=\"mailto:verlag@memoranda.eu\">Direkt beim Verlag per E-Mail bestellen<\/a><\/strong><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Wolfgang Both \u00fcber den Autor Vor \u00fcber 130 Jahren erschien der Roman Ein R\u00fcckblick aus dem Jahr 2000 auf 1887 von Edward Bellamy, ein Werk, das die soziale Frage aus Sicht des revolution\u00e4ren Proletariats in der Industriegesellschaft aufgriff. Neben diesem Werk werden Romane aus Deutschland, \u00d6sterreich, Frankreich, Russland und England vorgestellt. 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